Gurr

Zwei Berlinerinnen geben euch mit ihrem Garage-Pop-Punk-Bastard freundlich lächelnd aufs Maul: Ihrer Angst vor Tauben verdanken Andreya Casablanca und Laura Lee den wundervollen Bandnamen Gurr. Da klingt einerseits das bedrohliche Geräusch durch, dass diese hintertriebenen Viecher von sich geben und gleichzeitig erinnert es mit englisch gesprochenem „u“ an „Gör“, was den beiden Berlinerinnen ganz gut gefiel. Und dieses Wort passt zu der Art, wie die beiden ihren Garage-Pop-Punk-Rock’n’Roll-Bastard auf die Bühnen bringen: freundlich lächelnd, aufs Maul, hoch euphorisiert und dennoch lässig – und das obwohl Songs wie „Walnut“, „Moby Dick“ und „Rollerskate“ eine Melodietrunkenheit in sich tragen, die man sich eben nicht so eben mal aus dem Ärmel schütteln kann.

Ihr Debüt „In My Head“ haben sie während der letzten beiden Jahre schon ausgiebig auf die Festivalbühnen gebracht, kürzlich vermeldeten sie auf Facebook, dass Album Nummer zwei schon im Kasten ist: Wir sind gespannt, was sie davon mitbringen werden!