Soli for Corey

Maschinenmenschen und Menschmaschinen. Die Kombination aus elektronischer Musik und Menschen, die dazu tanzen, hat Tradition. Im Rahmen des Art Space presented by Toyota C-HR hat der international gefeierte US-Choreograf Richard Siegal eine Choreografie entwickelt, die den außergewöhnlichen Tänzer Corey Scott-Gilbert in einen Roboter verwandelt. Sein menschlich wirkender Körper gehorcht einer Art choreografischer Programmiersprache, die Richard Siegal unter dem Namen If/Then-Method entwickelt hat. Wie bei einer Drum-Machine setzten sich hier die Bewegungen aus einzeln entwickelten Patterns zusammen, die frei kombiniert werden. Die SOLI FOR COREY brechen als plötzliche Guerilla-Interventionen ins Festival ein. An unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten – immer dann, wenn man gerade nicht daran denkt – taucht der Performer auf, tanzt, und verschwindet wieder …