Robag Wruhme

Schon die Albennamen des DJs, Produzenten und „Freude am Tanzen“-Gründers aus Jena brutzeln auf der Zunge und knistern im Ohr – ganz so, wie es seine minimalistische elektronische Musik zu schaffen vermag. Da gab es „Wuzzelbud“ aus 2004, die Mix-CD „Wuppdeckmischmampflow“, die 2011 auf Kompakt erschien und das ebenfalls herrlich sperrig im Mund liegende „Thora Vukk“, das ebenfalls 2011, allerdings bei Pampa, rauskaum. Dass zwischen den Releases von Robag Wruhme auch schon mal ein paar Jahre verstreichen können, liegt daran, dass es nur eines von vielen Gesichtern und Pseudonymen des Gabor Schablitzki ist, der schon Teil der Wighnomy Brothers war und als Rolf Oksen, Themroc und Die Dubrolle in Erscheinung trat. Selbst wenn seine Sounds dabei von Hip-Hop über House bis hin zu Experimentellem und eben Minimal reichen, hat er seit seinen ersten Auftritten in den frühen Neunzigern eines immer geschafft: Die Meute in Bewegung zu halten.